• 1975 - Die erste Lagerhalle des Metallhandels R. Bikar

    Im Herzen Deutschlands fing alles an

    1962 gründeten Luise und Radomir Bikar in dem malerischen Ort Raumland bei Bad Berleburg im Rothaargebirge einen Metallhandel für Aluminium, Kupfer, Messing, Rotguss, Bronze und Kunststoffe. Die Regionen Wittgenstein, Siegerland, Sauerland und Mittelhessen waren das Zielgebiet des kleinen Zwei-Mann-Betriebes. Mit einer alten, gebrauchten Bügelsäge für 100 DM wurde damals eine Messingstange von 60mm Durchmesser in 30 Minuten auf die Länge von einem Meter geteilt. Der anfängliche Lagerbestand: 800 kg bunt gemischte Buntmetalle – von jedem etwas. Und damit die Kunden nicht lange auf ihr Material warten musste, stand ein VW-Pritschenwagen bereit, mit dem die Materialien schnell dorthin gebracht wurden, wo die Kunden sie benötigten.

    1981 - Firmengebäude

    Der Betrieb wächst heran

    „Meine Eltern sagten damals: wenn man erfolgreich sein will, muss man sehr viel arbeiten und immer den Blick nach vorne richten.“ so Konstantin Bikar, der gemeinsam mit seinem Bruder Aleksandar den elterlichen Metallhandel übernahm. Die Nähe zum Kunden und das Ohr immer am Markt ist die Devise, die die beiden Brüder mit auf den Weg bekommen haben. So erkannten sie schon früh die stetig wachsende Bedeutung von Leichtmetallen für den Maschinen-, Werkzeug- und Formenbau, den wichtigen Wirtschaftszweigen der Region. Und das sollte sich auszahlen. Im Jahre 1981 wurde der Betrieb zum ersten Mal grundlegend erweitert. Die Kapazität der Lagerhalle wurde mehr als verdoppelt, zudem entstand ein eigenes Bürogebäude.

    Diese neuen Räumlichkeiten erlaubten eine deutliche Vergrößerung des Vertriebsgebietes. Immer mehr Unternehmen aus den angrenzenden Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen konnten im Kundenkreis begrüßt werden.

    Doch nicht nur der Kundenstamm, auch das Serviceangebot wuchs im Laufe der Jahre. Dabei war man stets darauf bedacht, zusätzlichen Nutzen zu bieten, ohne den eigenen Kunden zur Konkurrenz zu werden. Eine Strategie, die bis heute bei BIKAR gelebt wird.

    Werke II und III am Stammsitz in Bad Berleburg-Raumland

    Aus Raumland in die ganze Welt

    Das zweite Jahrtausend ging - und BIKAR kam an in der weiten Welt. Im Jahr 1998 eröffnete man in Singapur die erste ausländische Niederlassung. Von dem kleinen Tigerstaat aus begann die Belieferung vieler Metallverarbeiter im asiatischen Raum. Weitere Niederlassungen folgten in Italien, Österreich, Slowakei, Polen, Großbritannien und der Schweiz.

    Auch am Stammsitz in Bad Berleburg-Raumland tat sich etwas. Zunächst öffnete im Jahr 2000 das Werk II für Walzprodukte seine Tore. Kernstück ist das computergesteuerte Hochregallager mit angeschlossenem Sägezentrum. Bereits in 2005 folgte ebenfalls am Stammsitz Werk III, das neue Zentrum für Gussprodukte. Große Gussblöcke werden hier auf Kundenwunsch hin zugeschnitten.

    Der jüngste Meilenstein in der Geschichte der BIKAR-Gruppe ist das in 2011 eröffnete Fräszentrum für plangefräste Aluminiumplatten. Dieses befindet sich in den Räumlichkeiten der BIKAR-ALUMINIUM GmbH in Korbußen bei Gera (Thüringen).

    Aus dem Zweimannbetrieb ist ein mittelständisches Familienunternehmen mit 450 Mitarbeitern geworden. In dritter Generation geführt von Claudia und Pascal Bikar, immer noch den Blick nach vorn gerichtet mit einem breiten Angebot aus der Welt der Metalle.

    Inmitten des schönen Rothaargebirges - die BIKAR-METALLE GmbH