• Firma Bikar übergab 12.000 Euro
    an das Kinderhospiz „Balthasar“

    Zum eigenen Jubiläum selbst Geschenke verteilt

    Claudia Bikar und Heinz-Georg Stark überreichten gestern zwei Schecks über zusammen 12.000 Euro an den Leiter des Olper Kinderhospizes 'Balthasar', Rüdiger Barth (M.). (SZ-Foto: win)

    Olpe/Raumland. (win) Ein stolzes Jubiläum feierte kürzlich die Firma Bikar-Metalle aus dem Bad Berleburger Ortsteil Raumland. Das Familienunternehmen, das Metallhalbzeuge herstellt und mit Metall handelt, wurde 50 Jahre alt. Die Firmenleitung beschloss, zu diesem Anlass Geld für einen guten Zweck zu spenden. „Es sollte etwas sein, mit dem sich die Familie identifiziert“, berichtete gestern Claudia Bikar, eine von fünf Geschäftsführern des Unternehmens.

    Die Entscheidung fiel auf das Kinderhospiz „Balthasar“ in Olpe. „Unsere Mitarbeiter fanden das gut, sie haben sofort gesammelt, und dabei kamen 2.000 Euro zusammen“, so Claudia Bikar. Bei Bikar arbeiten 230 Beschäftigte, davon 170 am Standort Raumland.

    Die Familie beschloss, dass aus der Firmenkasse 10.000 Euro gegeben werden. Und so kamen gestern Claudia Bikar und Verkaufsleiter Heinz-Georg Stark nach Olpe, um gleich zwei Schecks an Hospizleiter Rüdiger Barth zu überreichen. Dieser dankte für die große Spende, die sehr gelegen komme, denn neben den laufenden Kosten, die zum größten Teil aus Spenden finanziert werden müssten, komme es in jüngster Zeit immer öfter dazu, dass Krankenkassen den Transport kranker Kinder ins Hospiz nicht mehr bezahlten. „So lange sie mit ihren Eltern im eigenen Auto herkommen können, ist alles in Ordnung. Wenn das Kind aber zu krank ist und muss mit einem Krankenwagen gefahren werden, dann gibt es ein Problem“, verriet Rüdiger Barth.

    Nach der Scheckübergabe führte der Hospizleiter die beiden Gäste aus dem Wittgensteiner Land durch die Einrichtung, in der acht kranke Kinder und deren Familien Obhut finden können, damit die Familien von der aufwendigen Pflege lebensverkürzend erkrankter Kinder eine Zeitlang entlastet werden.

    Kranken- und Pflegekassen zahlen lediglich für rund 30 Prozent der anfallenden Kosten, so dass das Hospiz, das in Trägerschaft der Gemeinnützigen Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe betrieben wird, jedes Jahr rund 1,2 Mill. Euro Spenden benötigt.

    Quellennachweis

    Das Textmaterial wurde uns freundlicherweise von der Siegener Zeitung (SZ) zur Verfügung gestellt.

    SZ-Foto: win

    Siegener Zeitung (SZ)
    SZ-Ausgabe vom 13. Dezember 2012
    Internet www.siegener-zeitung.de

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