• SZ-Interview mit Bikar-Ausbildungsleiter Heinz-Georg Stark

    Berufsinformationstag im Bad Berleburger Johannes-Althusius-Gymnasium
    Noten und persönliches Auftreten entscheidend

    Ausbildungsleiter Heinz-Georg Stark (r.) und Auszubildender Maximilian Walle standen am Samstag am Bikar-Stand Rede und Antwort. (SZ-Foto: Tobias Beitzel)

    Bad Berleburg. (tobi) Als mittelständisches Unternehmen setzt die Firma Bikar Metalle in Raumland auf eine enge Bindung zu den Mitarbeitern. Wie viele andere heimische Arbeitgeber auch war die Firma am Samstag beim Berufsinformationstag im Bad Berleburger Johannes-Althusius-Gymnasium mit einem eigenen Stand vertreten. Ausbildungs- und Verkaufsleiter Heinz-Georg Stark informierte über die Ausbildungsmöglichkeiten in dem Betrieb, der erfolgreich rund um den Globus tätig ist. Ihm zur Seite stand der Auszubildende zum Groß- und Außenhandelskaufmann, Maximilian Walle.

    Die Siegener Zeitung fragte speziell in Sachen Ausbildung genauer nach.

    Siegener Zeitung: Heinz-Georg Stark, Bikar Metalle ist ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Wie viele Ausbildungsplätze bietet das Unternehmen jährlich an?

    Heinz-Georg Stark: Wir nehmen jedes Jahr zwischen zwei und drei Auszubildende im kaufmännischen und einen jungen Kollegen im gewerblichen Bereich auf. Das machen wir nun schon seit 18 Jahren.

    Siegener Zeitung: Welche Kompetenzen sind Ihnen bei den Bewerbern denn besonders wichtig?

    Heinz-Georg Stark: Priorität haben natürlich die Schulnoten. Wer ein gutes Zeugnis mitbringt, verschafft sich einen Vorteil gegenüber Bewerbern mit schlechteren Noten. Aber natürlich achten wir auch darauf, wie sich der Bewerber im persönlichen Gespräch verhält und wie er auftritt. Aus diesem Grund wurde bei uns auch noch nie ein Einstellungstest durchgeführt.

    Siegener Zeitung: Für die Abiturienten ist heute das duale Studium besonders interessant. Bietet Bikar Metalle solche dualen Studienplätze an?

    Heinz-Georg Stark: Ja das tun wir, aber anders als es bei vielen anderen Firmen gehandhabt wird. Bei uns durchläuft man erst eine zweijährige Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann und schließt dann ein duales Studium im Bereich Betriebswirtschaftslehre an. So hat man nicht mehr so viel Druck und kann die Abschlussprüfungen vielleicht mit einer besseren Note abschließen. Diesen Plan hat auch der Kollege Maximilian Walle.

    Siegener Zeitung: Dann die direkte Frage an den Auszubildenden: Warum sollte sich ein Schüler für eine Ausbildung oder ein duales Studium bei Bikar Metalle entscheiden?

    Maximilian Walle: Es ist vor allem das familiäre Umfeld, das mir sehr gut gefällt. Man versteht sich gut innerhalb des Betriebes und die Ausbildung läuft auf einem sehr hohen Niveau.

    Heinz-Georg Stark: Und es ist sicher nicht einfach bei über 250 Mitarbeitern, ein solches Umfeld zu schaffen. Wir setzen alles daran, uns intensiv um die Belange unserer Mitarbeiter zu kümmern.

    Von Tobias Beitzel

    Quellennachweis

    Das Textmaterial wurde uns freundlicherweise von der Siegener Zeitung (SZ) zur Verfügung gestellt.

    SZ-Foto: Tobias Beitzel (tobi)

    Siegener Zeitung (SZ)
    SZ-Ausgabe vom 14. Oktober 2013
    Internet www.siegener-zeitung.de

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